All or Nothing

 All or Nothing ist ein britisch-französisches Filmdrama aus dem Jahr 2002. Regie führte Mike Leigh, der auch das Drehbuch schrieb.

 Der Taxifahrer Phil, seine Frau Penny, Kassiererin in einem Supermarkt, und die beiden extrem übergewichtigen Kinder Rory und Rachel leben in einer schäbigen Londoner Vorstadtsiedlung. Sie haben sich nichts mehr zu sagen. Beim gemeinsamen Abendessen versucht Phil, ein Gespräch zu beginnen, aber der aggressive, arbeitsscheue Sohn Rory sieht lieber fern, Penny würgt das Gespräch durch bissige Bemerkungen ab, und Tochter Rachel ist in ihrer schweigsamen inneren Isolation auch keine Hilfe.

Topsy-Turvy – Auf den Kopf gestellt

 Topsy-Turvy – Auf den Kopf gestellt ist ein Film über das Komponistenduo Gilbert und Sullivan des britischen Regisseurs Mike Leigh aus dem Jahr 1999, der mit zwei Oscars ausgezeichnet wurde.

 London im Jahre 1885. Für das Savoy Theatre komponieren Arthur Sullivan und William S. Gilbert kommerzielle Opern. Sullivan komponiert die Musik und Gilbert schreibt die Texte.

Karriere Girls

 Karriere Girls ist ein Film des englischen Regisseurs Mike Leigh aus dem Jahr 1997 mit Katrin Cartlidge und Lynda Steadman in den Hauptrollen.Annie besucht nach sechs Jahren ihre Freundin Hannah, die sie aus ihrer Studienzeit kennt. Hannah, auf der Suche nach einer neuen, schicken Wohnung, empfängt sie bei sich zu Hause, lässt Annie übernachten, dann fahren sie gemeinsam zu den Wohnobjekten. Dort treffen sie auf Weggefährten ihrer Vergangenheit und auf den Playboy Mr. Evans, den sie nicht ernst nehmen können. Die Geschichte wird gerahmt von einer Anfangs- und Endszene, in der man Annie während der Zugfahrt, bei der Ankunft am Bahnhof und zum Schluss bei der Abfahrt in Begleitung von Hannah sieht.

Lügen und Geheimnisse

 Lügen und Geheimnisse (auch Geheimnisse und Lügen, Originaltitel: Secrets & Lies) ist ein Spielfilm des britischen Regisseurs Mike Leigh aus dem Jahr 1996. Leigh, der sich auch für das Drehbuch verantwortlich zeigte, erzählt in dem Drama die Geschichte einer jungen schwarzen Frau aus der britischen Mittelschicht (gespielt von Marianne Jean-Baptiste), die ihre leibliche Mutter (Brenda Blethyn) sucht. Diese ist eine Weiße aus ärmlichen sozialen Verhältnissen, der die Existenz einer schwarzen Tochter gar nicht bekannt war. Ihr überraschendes Auftauchen führt dazu, dass weitere Lügen und Geheimnisse in der Familie der Mutter zu Tage gefördert werden.

 Hortense ist schwarz, 27 Jahre alt und verfügt über eine gut bezahlte Stellung als Optikerin. Sie wurde als Kind von ihrer Pflegemutter adoptiert. Als diese stirbt, fasst Hortense den Entschluss, ihre leibliche Mutter ausfindig zu machen. Hortenses wirkliche Mutter ist die weiße Proletarierin Cynthia. Mit Anfang 40 lebt sie vereinsamt und unverheiratet in dem heruntergekommenen Reihenhaus ihrer verstorbenen Eltern am Stadtrand von London und bestreitet ihren Lebensunterhalt als schlecht bezahlte Kraft in einer Kartonagenfabrik.

Nackt

 Nackt ist ein Spielfilm aus Großbritannien von Regisseur Mike Leigh aus dem Jahr 1993.

 Mike Leighs „Nackt“ erzählt die Geschichte von Johnny, der als abgebrannter, ruheloser junger Typ ohne Geld und Job eine Bleibe bei seiner Exfreundin Louise sucht. Um Louise zu kränken, beginnt er ein Verhältnis mit Sophie, die bei Louise wohnt. Doch weder Louise noch Sophie halten Johnny ab, in der Stadt umherzustreunen. Dort trifft er auf verschiedene Charaktere, mit denen er diskutiert und denen er seine Lebensweisheit aufzwingen will. Wie das Schicksal es will, erlebt Johnny zwar glückliche Momente, doch verfolgt ihn eher das Pech; er wird zusammengeschlagen und ständig abgewiesen.

Life is Sweet

 Life is Sweet (Alternativtitel: Das süße Leben, Das Leben ist süß, Life is sweet – Das Leben ist süß) ist eine britische Tragikomödie aus dem Jahr 1991. Regie führte Mike Leigh, der ebenfalls als Drehbuchautor angegeben wird.

 Andy (Jim Broadbent), ein leitender Koch in einem großen Londoner Gastronomiebetrieb, kauft von einem anrüchigen Bekannten namens Patsy (Stephen Rea) einen baufälligen Fast-Food-Wagen. Er plant, ihn zu reinigen, zu restaurieren und bei einer lokalen Fast-Food-Runde in Betrieb zu nehmen. Wendy (Alison Steadman), seine hart arbeitende, gutmütige und zu Anspielungen neigende Ehefrau, steht dem Projekt zwar skeptisch gegenüber, versteht aber die Ambitionen ihres Mannes. Die 22-jährigen Zwillingstöchter (Natalie und Nicola) haben grundverschiedene Einstellungen: Die burschikose Natalie (Claire Skinner) hält es für eine gute Idee, wenn es ihren Vater glücklich macht, während die verbitterte, verschlossene Nicola (Jane Horrocks) Andy verächtlich und typisch als "Kapitalist!" abtut.

Die Reise nach Griechenland

 The Trip to Greece ist eine britische Filmkomödie aus dem Jahr 2020 unter der Regie von Michael Winterbottom. Es ist der vierte Teil von Winterbottoms Filmadaptionen der TV-Serie The Trip, nach The Trip (2011), The Trip to Italy (2014) und The Trip to Spain (2017). Der Film zeigt Steve Coogan und Rob Brydon als fiktionalisierte Versionen ihrer selbst, die ihre kulinarischen Reisen fern der Heimat fortsetzen.